Samstag, 17. April 2010

Purusha, das kosmische BewusstSein...

Arjuna, ich werde jetzt vom Feld zu den Eigenschaften des Feldkenners (Purusha) übergehen. Dieses intuitive Wissen liegt jenseits verstandesmäßigen Wissens. Es entwickelt sich dadurch, dass man charakteristische Gaben und Einsichten besitzt, die zusammen genommen ein derartiges Wissen hervorrufen.

Der Kenner des Feldes ist bescheiden und ohne Arg. Sei wie dieser Kenner. Wisse in deinem Herzen, dass alle Vortrefflichkeit nur vom Göttlichen ausgeht. Sei liebenswürdig. Verzeihe jeden dir zugefügten Schaden. Sei aufrecht und harmonisch in Gedanke, Wort und Tat. Diene deinem Lehrer und mach dir seine oder ihre guten Züge und gute Veranlagung zu Eigen. Sei standhaft in deiner spirituellen Entwicklung. Sei reinen Geistes - entfliehe der weltlichen Flut geistig-seelischer Verschmutzung, denn Reinheit ist für dein spirituelles Wachstum unerlässlich. Behalte immer die Kontrolle über deinen Körper, deinen Geist und deine Sinne.


aus
Bhagavad Gita
Das heilige Buch des Hinduismus
Eine zeitgemäße Version für westliche Leser
Arkana


P10151341

Freitag, 16. April 2010

Höhere Schule der Magie...

Diejenigen, die diese höhere Schule der Magie kennenlernen wollen, haben neben vielen anderen Bedingungen ein sehr wichtiges Naturgesetz zu beherrschen - das Gesetz des GLEICHGEWICHTES.

Sie müssen wissen, dass wir in der Welt der Polarität leben, und dass alles durch Spannung und Gleichgewicht zwischen dem Positiven und Negativen lebendig gemacht und unterhalten wird. Sie müssen wissen, dass die Natur immer bestrebt ist, das Gleichgewicht - den Ausgleich - zu erreichen und zu behalten. Wenn man das weiss, dann kann man diese Bestrebung der Natur im Interesse der Erreichung eines bestimmten Zieles, genauso gebrauchen und zwar bewußt, so wie der Müller die Kraft des dahinströmenden Wassers zum Antreiben seines Mühlrades benützt.

Selvarajan Yesudian, Elisabeth Haich
Yoga im Lebenskampf / Was ist Magie?
Drei Eichen Verlag


P1014727

Donnerstag, 15. April 2010

Mahatmas...

Aber die großen Seelen (Mahatmas) sind anders. Sie lassen sich von ihrer göttlichen Natur leiten und kennen mein wahres Wesen: darum lieben sie mich und bringen mir beständige Andacht dar - und sie hegen große Liebe zu allen anderen.

Da das Denken und Empfinden die Färbung von dem annimmt, was es ständig verherrlicht, werden diese Menschen, die mich unentwegt verehren und immer in mich (Gott) versunken sind, buchstäblich zu dieser Liebe. Sie werden gottähnlich und gehen schließlich auf in mir.


aus
Bhagavad Gita
Das heilige Buch des Hinduismus
Eine zeitgemäße Version für westliche Leser
Arkana


P1012667

Mittwoch, 14. April 2010

RaupenBewegung... :o)

diese WirbelSäulenÜbungen aus der buddhistischen Tradition unterlagen früher strengster Geheimhaltung. Im modernen China gehören sie neben den Kranichübungen zu den wichtigsten Übungen des Qi-Gong. Man kann vier grundlegende Bewegungen unterscheiden: "Wellen", "Pendeln", "Drehen" und "Dehnen". Diese Bewegungen sind Bestandteile diverser komplexer Qi-Gong-Übungen, doch müssen sie zunächst einzeln eingeübt werden.
(ich lasse dies jetzt weg, da ich nur auf die RaupenÜbung hinaus will :o)


Raupenbewegung

Diese Wirbelsäulenübung basiert auf drei imaginierten Kreisläufen des Qi im Bauch, deren Ausgangs- und Mittelpunkt jeweils das Untere Dantian bildet. Mit einer sanften Bewegung des Beckens und der Wirbelsäule, die den jeweiligen Kreis "nachzeichnet", wird die Bewegung des Qi unterstützt.


Die erste Kreisbewegung verläuft horizontal. Sie beginnt im unteren Dantian und verläuft in einer Spirale nach außen: nach links, rechts, vorn usw. (gegen den Uhrzeigersinn). Die imaginierte Kreisbahndes Qi geht nicht über die Körpergrenzen hinaus.
Nach etwa einer Minute des Kreisens wird die Kreisrichtung in einer Taiji-Schleife umgekehrt. Eine Minute umgekehrt (mit dem Uhrzeigersinn) kreisen und in einer Spirale zum Unteren Dantian zurückkehren.

Die zweite Kreisbewegung setzt ebenfalls im Unteren Dantian an und verläuft vertikal in einer Spirale gegen den Uhrzeigersinn (links, unten, rechts usw.). Der obere Kreisrand reicht nichtweiter als zum Zwerchfell, die seitlichen Kreisränder verlaufen durch die Hüften, und der untere Kreisrand berührt den "geheimen" Punkt (Bezeichnung der Genital- und Analregion in der buddhistischen Tradition).
Nach einer Minute in einer Taiji-Schleife den Kreis umzukehren und in einer Spiralbewegung mit dem Uhrzeigersinn zum Unteren Dantian zurückkehren.

Die dritte Kreisbewegung verläuft ebenfalls vertikal, in diesem Fall jedoch durch Vorder- und Rückseite des Körpers. Wenn man sich alle Kreise zusammen vorstellt, geben sie etwa das grafische Bild eines Balls.
Diese Kreisbewegung verläuft vom Unteren Dantian nach hinten/oben usw. Sie weitet sich ebenfaslls in einer Spirale aus, bis sie das Zwerchfell und den "geheimen Punkt" berührt. Die seitlichen Ränder des Kreises (oder Ovals) berühren die Bauchdecke und das Gefäß.
In einer Taiji-Schleife umkehren und in einer Spirale in Gegenrichtung zum Unteren Dantian zurückkehren.

Die begleitenden kreisenden Bewegungen sind sehr sanft. Das Hauptgewicht der Übung liegt auf der Imagination. Die Arme und Hände sind wie zum Ansatz einer umarmenden Geste geöffnet und gehen leicht - "wie Tang im Wasser" - mit den Raupenbewegungen mit,

Meister Li scherzte mal über die Zusammenhänge von dieser Übung und DiscoDancing... :o) siehe auch hier... ;o)

Das Stille Qi Gong...
nach Meister Zhi-Chang Li
Vitalisierung und Harmonisierung der Lebenskräfte
Fischer


P1015128

Dienstag, 13. April 2010

last one...

die letzten Zeichen von und zu Limburg... :o)

Essig auf Laugensalz - /
(so ist,) wer Lieder singt vor einem missmutigen Herzen.

(Wie die Motte am Kleid, der Wurm am Holz, /
so nagt der Kummer am Herzen des Menschen.)


Hat dein Feind Hunger, gib ihm zu essen, /
hat er Durst, gib ihm zu trinken;

so sammelst du glühende Kohlen auf sein Haupt; /
und der Herr wird es dir vergelten.

Der Nordwind bringt Regen, /
eine heimtückische Zunge zornige Gesichter.

Besser in einer Ecke des Daches wohnen,
als eine zänkische Frau im gemeinsamen Haus.


Kühles Wasser für eine durstige Kehle, /
ist eine gute Nachricht aus fernem Land.

Ein getrübter Brunnen, ein verschütteter Quell, /
ist ein Gerechter, der vor dem Frevler wankt.

Zu viel Honig essen ist nicht gut: /
ebenso spare mit ehrenden Worten!

Den Stein bindet in der Schleuder fest, /
wer einem Toren Ehre erweist.

Ein Dornenzweig geriet in die Hand eines Betrunkenen: /
ein Weisheitsspruch in den Mund der Toren.

Ein Schütze, der alle verwundet - /
ein Tor und ein Betrunkener, wenn sie vorübergehen.

Wie ein Hund, der zurückkehrt zu dem, was er erbrochen hat, /
so ist ein Tor, der seine Dummheit wiederholt.


Siehst du jemand, der sich selbst für weise hält - /
mehr Hoffung gibt es für den Toren als für ihn.


Der Faule sagt: Ein Löwe ist auf dem Weg, /
ein Raubtier ist auf den Straßen.

Die Tür dreht sich in ihrer Angel /
und der Faule in seinem Bett.

Greift der Faule mit der Hand in die Schüssel, /
ist er zu träg, sie zum Mund zurückzubringen.

P1015121

Montag, 12. April 2010

Teil 3/4 - aus einer Kirche zu Limburg...

Aufziehende Wolken mit Wind, doch kein Regen, /
so ist ein Mann, der Versprechungen macht und nicht hält.


Mit Geduld wird ein Vorgesetzter umgestimmt, /
sanfte Zunge bricht Knochen.


Findest Du Honig, iss nur, soviel dir bekommt, /
sonst wirst du ihn satt und speibst ihn.

Keule und Schwert und scharfer Pfeil, das ist einer, der falsch aussagt /
gegen seinen Nächsten.

Schlechter Zahn und stolpernder Fuß, der Verräter am Tag der Not.

Eine Stadt mit eingerissener Mauer /
ist ein Mann, der sich nicht beherrscht.


Wie Schnee im Sommer und Regen zur Erntezeit, /
so unpassend ist Ehre für einen Toren.

Wie der Spatz wegflattert und die Schwalbe davonfliegt, /
so ist ein unverdienter Fluch; er trifft nicht ein.
:o))) BigSmile!!!

Dem Pferd die Peitsche, dem Esel den Zaum, /
dem Rücken der Toren den Stock.

Antworte dem Toren nicht, wie es seine Dummheit verdient, /
damit nicht auch du ihm gleich wirst.
:o))) BigSmile!!!

Die Füße haut sich ab, Schaden muss leiden, /
wer Botschaft sendet durch einen Toren.

P1015120

Sonntag, 11. April 2010

Salomon...

gesehen in einer Kirche zu Limburg... :o)

Die zweite salomonische Spruchsammlung

Auch das sind Sprichwörter Salomons, die die
Männer Hiskijas, des Königs von Juda, sammelten.


Gottes Ehre ist es, eine Sache zu verhüllen, /
des Königs Ehre ist es, eine Sache zu erforschen.

Der Himmel so hoch und die Erde so tief /
und das Herz des Königs: sie sind nicht zu erforschen.


Scheidet man die Schlacken vom Silber, /
gelingt dem Feinschmied das Gefäß.

Scheidet man den Frevler vom König, /
erlangt dessen Thron Bestand durch Gerechtigkeit.

Rühme dich nicht vor dem König, /
und stell sich nicht an den Platz der Großen;

denn es ist besser, man sagt zu dir: Rück hier herauf, /
als dass man dich nach unten setzt wegen eines Vorkommen.

Was deine Augen sahen, /
bereite nicht übereilt den Streitfall vor;

denn was willst du später tun, /
wenn dein Nächster dich bloßstellt!

Trag deinen Streit mit dem Nächsten aus, /
doch verrate nicht das Geheimnis eines andern,

sonst wir dich schmähen, wer es hört, /
und dein Geschwätz wird auf dich zurückfallen.


Wie goldene Äpfel auf silbernen Schalen /
ist ein Wort, gesprochen zur rechten Zeit.


Wie ein goldener Ring und Schmuck aus Feingold /
ist ein weiser Mahner für ein Ohr, das zuhört.

Wie kühlender Schnee an einem Sommertag /
ist ein verlässlicher Freund für den, der ihn sendet, /
er erquickt die Seele seines Herrn


Teil 2/4

P1015119

Samstag, 10. April 2010

in...

einer Kirche zu Limburg... :o)

Wer zum Schuldigen sagt: Unschuldig bist du! /
den verfluchen die Menschen, /
verwünschen die Leute.

Denen aber, die entscheiden, wie es recht ist, geht es gut;/
über sie kommt Segen und Glück.

Einen Kuss auf die Lippen gibt, /
wer richtig antwortet.


Nimm draußen deine Arbeit auf und bestell dein Feld, /
danach gründe deinen Hausstand!

Tritt gegen deinen Nächsten nicht als falscher Zeuge auf, /
betrüge nicht mit deinen Worten!

Sag nicht: Wie er mir getan hat, /
so will ich auch ihm tun, /
einem jeden will ich vergelten, /
wie es seine Taten verdienen.

Am Acker eines Faulen ging ich vorüber, /
am Weinberg eines unverständigen Menschen;


Sie da, er war ganz überwuchert von Disteln, /
seine Fläche war mit Unkraut bedeckt, /
seine Steinmauer eingerissen.

Ich sah es und machte mir meine Gedanken, /
ich betrachtete es und zog die Lehre daraus:

Noch ein wenig schlafen, noch ein wenig schlummern, /
noch ein wenig die Arme verschränken, um aus zu ruhen.

Da kommt schon die Armut wie ein Strolch über dich, /
die Not wie ein zudringlicher Bettler.


Teil 1/4

P1015118

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